Prof. Dr. med. Lothar Weißbach [LW], Stiftung Männergesundheit, zu Gast im Studio bei TV rbb aktuell am 29.01.2013

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Presse

Prof. Dr. med. Lothar Weißbach [LW], Stiftung Männergesundheit, zu Gast im Studio bei TV rbb aktuell am 29.01.2013, 21.45 Uhr, anlässlich des Männergesundheitskongresses in Berlin vom selben Tag (Interview mit Moderatorin Andrea Vannahme [AV])*

AV: Warum ist denn das so ein Problemfeld: Die Männer und die Gesundheitsvorsorge scheinen irgendwie zwei Welten zu sein. Bedeutet krank sein gleich schwach sein oder was ist daran so schwierig?

LW: Das galt lange Zeit so, aber es ist nicht schwach, sondern Kranksein bedeutet oft, behutsam und aufmerksam mit dem Körper umgehen und das sollten auch - durchaus vergleichbar mit den Frauen – Männer tun. Schwierig ist die Situation deshalb - und das wurde angesprochen -, weil die Männer ein völlig anderes Körperbild von sich und ein anderes Verhältnis zu Ärzten haben. Sie legen eine lange Strecke zwischen der letzten ärztlichen Untersuchung in der Schule und dem ersten Arztbesuch wegen Krankheitszeichen zurück: Da vergehen tatsächlich Jahrzehnte.

AV: Und warum ist das so? Frauen gehen doch viel häufiger zur Vorsorgeuntersuchung. Warum machen die Männer das nicht?

LW: Ja, die Männer lassen sich dafür keine Zeit, sie haben den Beruf, sie haben die Familie und …

AV: … haben Frauen auch …

LW: Ja, haben Frauen auch, im Beruf ist die zeitliche Belastung noch etwas weniger, aber sie nimmt zu; deshalb gleichen sich die Lebensjahre an: Die Frau wird weniger an Jahren gewinnen, der Mann mehr, weil die Frau zunehmend in den Beruf hineingeht. Außerdem ist für die Frau ab einem bestimmen Alter die Arztpraxis eine soziale Auffangstation, sie hat dort eine gute Kommunikation. Dafür ist der Mann nicht zu gewinnen, aber …

AV: Sie meinen, das ist für die Frau dann so ein … sowas wie ein Kaffeekränzchen light oder …

LW: Kaffeekränzchen habe ich nicht gesagt, aber sie ist kommunikativer und tauscht sich gerne aus, während sich der Mann in der Arztpraxis isoliert und unwohl fühlt. Also müssen wir als Ärzte für den Mann Erleichterungen schaffen, quasi auf ihn zugehen . Wir sollten ihn nicht in der Praxis warten lassen und wir sollten ihn nicht von Arzt zu Arzt beziehungsweise von Termin zu Termin schicken, sondern möglichst an einem halben Tag alles das tun, was notwendig ist.

AV: Das heißt, es geht nicht … es fehlt eher an dieser Drumherum – Infrastruktur. Und man muss es passend machen für den Mann und das macht die Stiftung Männergesundheit?

LW: Ja, wir haben heute die Verhältnisse diskutiert und die sind nicht immer optimal für den Mann und wir haben sein Verhalten besprochen. Die Verhältnisse drumherum (wie Sie sagen) und das Verhalten muss man ändern, und die Stiftung versucht - aus einer früher wenig beachteten Nische heraus - das jetzt in ein offizielles Angebot umzusetzen, z. B. in einem Berliner Männergesundheitszentrum.

AV: Vielen lieben Dank, bin gespannt, wie das weitergeht, … wünschen Ihnen ganz viel Erfolg, vielen Dank, Herr Professor Weißbach.

LW: Ich bin optimistisch.

AV: Dankeschön.

LW: Danke.

* Bearbeitete Fassung von Prof. Dr. med. Lothar Weißbach



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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